GLAUBE IM ALLTAG
Vergänglich
... Die dramatischen Ereignisse in der Weltwirtschaft sind Vergangenheit, auch wenn die Auswirkungen noch eine Zeit lang zu spüren sein werden. In der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2008 haben sich viele vermeintliche Sicherheiten und Gewissheiten ins Nichts aufgelöst. Gigantische Werte gingen in wenigen Wochen verloren. Jesus Christus sagte schon treffend – wenn auch in anderem Zusammenhang: »Himmel und Erde werden vergehen.« Werte, von vielen Experten als krisensicher eingestuft, wurden über Nacht wertlos. Schmerzlich haben viele Menschen erfahren, dass sie ihr Vertrauen auf die falschen Ratgeber, auf die falsche Weltanschauung gesetzt hatten. Unsicherheit breitet sich aus. »Welchen Werten kann ich überhaupt noch Vertrauen schenken?« Darauf gibt Jesus eine unmissverständliche Antwort: »Meine Worte aber werden nicht vergehen.« Seine Worte sind krisensicher und belastbar. Etliche tausend Worte, Sätze und Gebote sind überliefert von Jesus Christus. Unvergängliche Schätze! Es lohnt sich, immer wieder nachzugraben. Und der Heilige Geist hat uns auch im Jahr 2008 immer wieder göttliche Worte verkündet. Werte, auf die man sich wirklich verlassen kann.
Viele Menschen, auch manche Schwester, mancher Bruder sind gestorben im letzten Jahr. Uns bleibt die Erinnerung. Doch auch sie verblasst. Unvergänglich bleiben wird, was sie in Liebe getan haben. Jesus wird auch den Schluck kalten Wassers belohnen, den sie einem Bedürftigen gereicht haben. »Was ihr einem der Geringsten getan habt, habt ihr mir getan«, sagte der Sohn Gottes. Das vergeht nie. Was wir Gutes getan haben im vergangenen Jahr, wird bei Gott immer Bestand haben ... art
aus »Nachdenken Nachfolgen« in »Unsere Familie« Ausgabe 24, 20. Dezember 2008