
Die Samariterinnen von Sarh im Tschad; Foto NAC Canada
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Eine Bühne für den Behindertenchor; Foto NAK Schweiz

30.000 Euro für die »Arche« München; Foto NAK Süddeutschland
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Neben ihren geistigen Werten sollten Kirchen ihren Anhängern auch »Güter« im Programm bieten, an denen sie die Qualität des Anbieters ganz konkret messen können. Dies die ökonomische Sicht auf die karitative Dimension der Kirchen.
Die Ökonomen Dieter Schmidtchen und Achim Mayer haben die Wichtigkeit des sozialen Engagements der Kirchen, Kinder zu unterrichten, Kranke zu pflegen, Armen zu helfen, einmal unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten jenseits der christlichen Lehre ausgeleuchtet. Die »Welt« fasst zusammen, die Kirchen könnten das Vertrauen der Gläubigen stärken, wenn sie »nicht nur wissen, wovon sie reden, sondern auch ehrenhaft und vertrauenswürdig« handeln. Die Wohlfahrt sei aus diesem Blickwinkel ein geeigneter Werbeträger für das Gesamtangebot der Kirchen.
Dieser Denkansatz kann zumindest zur Klärung beitragen, warum zu dem christlichen »Gutes tun« auch ein »Darüber reden« getreten ist. »Gutes Tun und darüber reden« nützt so nicht nur den Beglückten, sondern auch dem Wohltäter und zieht mitunter gute Folgetaten nach sich.
Jüngste Beispiele guter Taten aus dem Bereich der Neuapostolischen Kirche sind etwa die Spende an die Stiftung für Behinderte Region Brugg-Windisch in der Schweiz, mit einer Summe von 5.000 Schweizer Franken (Foto Mitte). Mit dem Geld konnte laut Website der Kirche eine fahrbare Bühne angeschafft werden, die anlässlich des Beisammenseins eingeweiht worden ist. Ein kleiner Chor, bestehend aus Bewohnern der Stiftung für Behinderte, stand demnach auf der Bühne und begrüßte die Delegation der Kirche musikalisch. Daniel Foci von der Neuapostolischen Kirche machte darauf aufmerksam, dass die Kirche vor Jahren bereits einen Betrag von 25.000 Franken für den Bau einer neuen Werkstatt übergeben hätte. Er habe sich für eine erneute Spende eingesetzt, den »Gutes tun sei ja ein christlicher Wesenszug«, ist zu lesen.
Eine Spende der Neuapostolischen Gebietskirche Süddeutschland in Höhe von 30.000 Euro erhielt nach Kirchenabgaben die »Arche« in München am 9. Dezember 2011. Überbringer war Apostel Wolfgang Zenker aus München (Foto unten). Er habe schon 2009 dem Münchener Hilfswerk für Kinder und Jugendliche eine 20.000-Euro-Spende überbracht, ist zu lesen.
Die Neuapostolische Kirche Kanadas hat am 19. Dezember einen kleinen Bericht über die »Samariterinnen« von Sarh im Tschad online gestellt (Foto oben). Auch sie stellen demnach die Betreuung von Alten, Armen, Kranken sowie Schwangeren in das Zentrum ihrer Barmherzigkeit. Das Besondere an dieser Story ist die Verbundenheit der Kirchengemeinde in einem armen Land mit Durchschnittstemperaturen von mehr als 40 °Celsius in den Monaten vor der Regenzeit mit der Kirchengemeinde von Prince Albert in Kanada, wo derzeit die Durchschnittstemperaturen unter minus 20° liegen. Die Weihnachtszeit hätte die kanadische Gemeinde inspiriert, die Arbeit der Schwestern von Sarh durch Fundraising zu unterstützen. Auch hier deutet sich an, dass es eine gemeinsame Zukunft der beiden Gemeinden trotz der enormen Entfernung voneinander mit dauerhaftem Segen für beide Seiten geben wird.
siehe Welt
siehe NAK Schweiz
siehe NAK Süddeutschland
siehe NAC Canada
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