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Multifunktionales Gemeindezentrum im Süden Hannovers

30. Januar 2012 - Hannover

Gemeindezentrum Hannover; Modellbau Czylwik & Lotze/ NAK Mitteldeutschland
Gemeindezentrum Hannover; Modellbau Czylwik & Lotze/ NAK Mitteldeutschland


Die Neuapostolische Kirche Hannover plant ein Gemeindezentrum im Süden der Stadt. Bis Ende April 2012 haben die teilnehmenden Architekten Gelegenheit, ihre Wettbewerbsarbeiten einzureichen.

     Baubeginn könnte bereits der August im Jahr 2013 sein. Die Fertigstellung der neuen Kirche wäre für Ende 2014 möglich.

Der Standort für das neue Gemeindezentrum Hannover-Süd wäre das Grundstück der heutigen Gemeinde Hannover-Wülfel. Hier sollen insgesamt vier Gemeinden zusammengeführt werden:

  • Hannover-Mitte, Baujahr vor 1920

  • Hannover-Wülfel, Baujahr vor 1930

  • Hannover-Misburg, Baujahr 1957

  • Hannover-Anderten, Baujahr 1989

Die Latte für den Neubau ist hoch gelegt. Es soll nicht bloß eine neue Kirche entstehen, natürlich mit allen Räumlichkeiten für ein zeitgemäßes Gemeindeleben. Die Pläne, an denen auch mehr als 60 Gemeindemitglieder mitgewirkt haben, sehen eine erweiterte, auch nichtkirchliche Nutzung vor. Hintergrund ist die Auslastung des Komplexes außerhalb der Gottesdienst- und Schulungszeiten.

Da wird geprüft, ob Senioren in Wülfel künftig Wohnflächen anmieten können, dann mit kurzen Wegen zum Gottesdienst. Da wird der Wunsch laut nach einer Ganztagsbetreuung für Kinder im Gemeindezentrum. Und es liegt eine Anfrage der städtischen Musikschule nach Raumnutzung vor.

So könne in Hannover ein Gemeindezentrum mit ca. 1.600 qm Nutzfläche entstehen, das in der Woche belebt ist. Die Gedankengänge der Planer und die ihnen zugrunde liegenden Kostenrechnungen sind ausführlich dargestellt bei

NAK Mitteldeutschland

 

UF_gross_RZ-3-11-60Tipp Neuhausen: Dem Weihegottesdienst im Dezember 2011 (wir berichteten) folgte der Festakt für das neue Gotteshaus im süddeutschen Raum im Januar 2012. Die Websites der NAK Süddeutschland und NAK Esslingen informieren in ausdrucksstarken Worten und Bildern über den imposanten, mehrschaligen Neubau. Hier eine Kostprobe:

Der verantwortliche Architekt, Stephan Pfäffle, hat ein bedeutendes Element in der sakralen Baugeschichte aufgegriffen: die Stütze. Die Stützen erfüllen hier einerseits konstruktive und statische Anforderungen, andererseits gliedern und gestalten sie den Baukörper. Die Stützen entlang des Kirchensaals prägen den Sakralraum. Durch die Fenster mit der Lamellenverglasung entsteht zudem eine ständig wechselnde Lichtsituation im Inneren. In Abhängigkeit vom Sonnenstand wird der Besucher von einer Vielzahl unterschiedlicher Stimmungen und Lichtbilder erfasst; dieses Lichtspiel lässt den Raum lebendig wirken. 

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Ein Klick auf das Bild führt zu weiteren Bildern vom Festakt in Neuhausen