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Störfaktor Religion in der Öffentlichkeit

1. März 2010 - Bielefeld

Kreuz im Krankenhaus; Foto Silz
Kreuz im Krankenhaus; Foto Silz
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Drei viertel der Deutschen (76 %) stört sich an Bekehrungsversuchen an der Haustür. Das ergab eine Umfrage des Emnid-Instituts im Auftrag des evangelischen Magazins »chrismon«.

     In Norddeutschland liegt die Ablehnung dieser Form der Missionierung sogar bei 85 %. Nur 16 % stören sich dagegen an Kreuzen in Gerichtssälen, wobei die Zahl der Kreuzgegner im Osten der Republik höher, bei fast 25 %, liegt. Das Glockengeläut am Sonntagmorgen wird von 91 % aller Deutschen dagegen als nicht störend wahrgenommen.

Den Ganzkörperschleier von Frauen in der Öffentlichkeit erachten gemäß Umfrage 41 % aller Deutschen als störend, das Kopftuch für Lehrerinnen 39 %. Dem Bau von Mineretten stand nur jede/r Dritte (32 %) ablehnend gegenüber.

Insgesamt mochten nur 8 % der Befragten die Aussage unterschreiben »Religion in der Öffentlichkeit stört mich nicht«.

 

siehe Chrismon und evangelisch.de

 

 

UF online-TIPPTipp Die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28.02.2010 hat aktuelle Umfrageergebnisse des Meinungsforschungsinstituts Omni Quest zur Glaubwürdigkeit und Lebensnähe der katholischen Kirche veröffentlicht.

zu den Forsa-Umfrageergebnissen bzgl. der Weltoffenheit der Neuapostolischen Kirche siehe UFonline

zur Minarett-Verbotsdiskussion siehe auch UFonline