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Bischoff Druckerei verkauft

3. März 2010 - Frankfurt

Majid Davoodabadi mit Stammapostel Wilhelm Leber; Foto Silz
Majid Davoodabadi mit Stammapostel Wilhelm Leber; Foto Silz


Die Friedrich Bischoff Druckerei GmbH in Frankfurt/Main hat am 24. Februar 2010 ihren Besitzer gewechselt. Die Neuapostolische Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland hat die Druckerei mit 80-jähriger Geschichte im Dienst der Kirche an Majid Davoodabadi verkauft.

     Kirchenpräsident Bernd Koberstein als Vertreter des bisherigen Alleingesellschafters des Druckhauses am Main war Unterzeichner des Kaufvertrags mit dem Geschäftsmann aus Oberursel, Hessen.

Abnehmende Druckauflagen für Produkte der Kirche und des Verlags hatten den bisherigen Gesellschafter veranlasst, sich von der mehrfach zertifizierten Druckerei zu trennen. Drucken sei ungeachtet der Tradition des Unternehmens keine Kernkompetenz der Kirche, hatte der internationale Leiter der Neuapostolischen Kirche, Stammapostel Wilhelm Leber, in seiner Neujahrsansprache an die Belegschaft des Unternehmens am 15. Januar 2010 betont (wir berichteten).

Geschäftsführer der Druckerei bleibt bis auf Weiteres Dr. Hans-Jürgen Hendriock – zusammen mit Majid Davoodabadi. Hendriock, der zugleich Geschäftsführer des Verlags ist, zeigte sich nach Vertragsabschluss erleichtert. Die enge Kooperation der Druckerei mit dem kircheneigenen Bischoff Verlag bleibe gewährleistet, die Kontinuität der Produktion aller Verlagsprodukte in bewährten Händen sei sichergestellt. Auch gebe es eine Standortgarantie für die Gutleutstraße am Frankfurter Westhafen. Das biete weiterhin die Vorteile der kurzen Wege für den Verlag. Vor allem aber brachte Hendriock seine Freude für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Druckerei zum Ausdruck: »Durch diesen Verkauf bleiben nahezu alle Arbeitsplätze der Druckerei erhalten«.

 

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