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Schneider mit Vertrauen, Käßmann mit Comeback?

4. März 2010 - Hannover

Nikolaus Schneider; Foto Gobel
Nikolaus Schneider; Foto Gobel


Über ein Comeback der zurückgetretenen EKD-Ratspräsidentin Margot Käßmann in neuer Funktion wird in den Medien spekuliert. Zugleich sprechen evangelische Kirchenverantwortliche dem amtierenden Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider ihr Vertrauen aus.

     Fokus zitiert am 3. März 2010 die Bischöfin von Mitteldeutschland, Ilse Junkermann, zur Comeback-Option der Pastorin aus Hannover. Ein Comeback sei »gut denkbar. Ihre Kompetenzen sind unbestritten und wertvoll für unsere Kirche. Sie wird ihren Weg gehen«. Junkermann selbst will für das oberste Amt der Evangelischen Kirche Deutschlands im November 2010 nicht kandidieren. Sie würdigt die jüngste Arbeit ihres Kollegen Schneider, der in der Krise die Arbeitsfähigkeit des Gremiums erhalten habe.

Auch Nikolaus Schneider (62) selbst erwartet ein baldiges Comeback seiner Amtsvorgängerin. »Ich bin fest davon überzeugt, sie wird in absehbarer Zeit wieder zu hören sein«, lässt er die »Zeit« wissen. Er selbst sei offen für eine Kandidatur zum neuen Ratsvorsitz während der EKD-Synode in Hannover. Das Geschehen habe gezeigt, dass auch die Menschen innerhalb der Kirche keine Heiligen seien. Ein Glaubwürdigkeitsproblem der Kirche sieht er nicht.

Eine Wahl von Schneider in den Ratsvorsitz begrüßt unterdessen die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt. Schneider übe sein Amt an der Spitze der EKD mit Klarheit und Tatkraft aus und werde mit seiner sozialethischen Kompetenz die »unverwechselbare Stimme des Protestantismus« in die Gesellschaft bringen, zitiert evangelisch.de die Grünen-Politikerin.

 

siehe Focus

siehe Zeit

siehe evangelisch.de

 


UF online-TIPPTipp Mit Hannover-Mitte ist eine weitere neuapostolische Gemeinde als Gastmitglied in die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) aufgenommen worden. Lesen Sie dazu die Beiträge von

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