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Woche der Brüderlichkeit eröffnet

8. März 2010 - Augsburg

Logo Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
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Die »Woche der Brüderlichkeit« 2010 ist am 7. März im Augsburger Stadttheater eröffnet worden. Rabbiner Henry G. Brandt mahnte zum Auftakt der unter dem Motto »Verlorene Maßstäbe« stehenden deutschlandweiten Veranstaltungstage gegen religiöse Intoleranz, diese verlorenen Maßstäbe wiederzufinden und zu erhalten.

     Brandt ist Jüdischer Präsident des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR). Der DKR setzt sich ein für die Verständigung zwischen Christen und Juden und ein friedliches Zusammenleben der Völker und Religionen.

Der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nannte in seinem Grußwort als Beispiele der verlorenen Wertebindung unserer Gesellschaft Finanzgeschäfte, Zügellosigkeit, Gewaltverbrechen und Kindesmissbrauch.

Seit 1968 wird im Rahmen der Brüderlichkeitswoche die Buber-Rosenzweig-Medaille vergeben. Sie ist benannt nach den beiden jüdischen »Vordenkern des Dialogs«, Martin Buber (1878-1965) und Franz Rosenzweig (1886-1929). Preisträger 2010 ist der amerikanische Architekt Daniel Libeskind, der unter anderem das Jüdische Museum in Berlin realisiert hat und für den Neubau des World Trade Centers in New York verantwortlich zeichnet.

 

siehe BR

siehe evangelisch.de

siehe DKR