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Den kenn‘ ich doch!

Neugier ist ein menschlicher Wesenszug. Wir möchten gerne wissen, wer der ist, dem wir begegnen, der unser Nachbar oder Kollege ist, dessen Foto wir in der Zeitung sehen, dessen Namen wir in den Nachrichten lesen, bei dem wir auf dem Wahlzettel unser Kreuz machen, der uns am Bankschalter bedient, der uns in der U-Bahn gegenübersitzt.
Foto: Halfpoint / Fotolia.com

Viele Probleme in unserer Gesellschaft haben ihre Ursache darin, dass man den anderen nicht wirklich kennt und nichts über ihn weiß. Aber wer Gott kennt und von Jesus Christus weiß, der kennt auch seinen Mitmenschen.

Wir wissen das Wichtigste von unserem Nächsten. Wir wissen, dass Jesus ihn liebt. Wir wissen, dass Jesus für ihn gestorben ist. Wir wissen, dass Jesus ihm das Heil schenken möchte – die ewige Gemeinschaft mit ihm. Vielleicht schon morgen, vielleicht in jener Welt.
Diese Erkenntnis ist viel größer als alles, was wir sonst über diesen Menschen wissen können. Denn sie bewahrt uns davor, ihn falsch zu beurteilen. Ich kann einen Menschen nicht verdammen und verwerfen, wenn ich weiß: Jesus kennt ihn. Und er liebt ihn. So wie er ist. Wie er mich liebt, so wie ich bin. Ich weiß zwar nicht, wie er tickt, warum er sich so verhält, warum er so redet, was er denkt, aber ich weiß: Auch er ist von Gott geliebt!

Impuls aus einem Gottesdienst des Stammapostels

aus: Unsere Familie Nr. 5 vom 5. März 2017