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Bei ihm darf ich so sein, wie ich bin

Eigentlich bin ich ganz anders – ich komme nur viel zu selten dazu“: Wie wahr, dachte ich, als ich neulich dieses Zitat eines Schriftstellers im Internet las. Wer kann sich in der heutigen Zeit noch erlauben, sich so zu geben, wie er wirklich ist? Wer sich schützen will, setzt eine Maske auf.
Foto: © pressmaster - Fotolia.com

Das fängt schon in der Schule an und setzt sich im Berufsleben fort. Sich bloß nichts anmerken lassen, wenn es einem nicht gut geht. Wer will schon von den Kameraden in der Schule gemobbt und im Berufsleben von den Kollegen als Sensibelchen belächelt werden?

Wie gut, dass wir bei Gott all diese Masken nicht brauchen: Wir können zu ihm kommen, wie wir sind, auch wenn wir einmal völlig schwach sind und das Gefühl haben, überhaupt nichts mehr im Griff zu haben.

Bei ihm müssen wir nicht Stärke vortäuschen, sondern können auch einmal unseren Tränen freien Lauf lassen, ohne Angst haben zu müssen, als „Schwächling“ abgestempelt zu werden.

Das finde ich schön …


Danièle Idler, Redaktion

aus: Unsere Familie Nr. 7 vom 5. April 2017, Hingeschaut