Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie diese Website benutzen, stimmen Sie der Nutzung von Cookies gemäß unseren Richtlinien zu. Mehr erfahren.

Bitte vergib mir!

Sie macht die Gnade Gottes unmittelbar erfahrbar: die Sündenvergebung. Doch: Wie kann man sie erlangen? Und wie wirkt sie? – Gedanken aus einem Lehrtext von Stammapostel Jean-Luc Schneider.
Foto: © maryd - Fotolia.com

Die grundlegende Befreiung von der Herrschaft der Sünde geschieht in der Heiligen Wassertaufe, in der die Erbsünde abgewaschen wird. Die im Gottesdienst verkündete Vergebung betrifft die individuelle Sünde und Schuld gegenüber Gott. Jedoch befreien weder die Wassertaufe noch die Freisprache von der Geneigtheit zur Sünde (Konkupiszenz).

Vergebung zu erlangen setzt das Erkennen der eigenen Fehler, Reue und den Vorsatz zur Besserung und Versöhnung mit dem Nächsten voraus.

Durch die Freisprache werden nicht nur die Sünden getilgt, sondern wird zugleich der Friede des Auferstandenen geschenkt. Damit bestätigt uns Christus seine Liebe zu uns.

Darüber hinaus trägt die Sündenvergebung dazu bei, das vom Herrn gewünschte Einssein zu stärken.

Die Sündenvergebung ist kein Sakrament, doch ist sie von hoher Bedeutung für die würdige Hinnahme des Heiligen Abendmahls und für die Vorbereitung auf das Wiederkommen des Herrn.


Der ausführliche Artikel des Stammapostels ist zu lesen in: Unsere Familie Nr. 8 vom 20. April 2017