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Gemeinsam mit dem Boot zum Gottesdienst

Gemeinschaft haben die Glaubensgeschwister der Gemeinde Delta in Argentinien nicht erst im Gottesdienst, sondern jeden Sonntagmorgen bereits auf der Bootsfahrt dorthin. Denn die Gemeinde Delta, etwa 30 Kilometer nordwestlich der Metropole Buenos Aires (Argentinien) gelegen, ist für die meisten Gemeindemitglieder nur auf dem Wasserweg zu erreichen.
Foto: NAK Argentinien

Eine der jungen Schwestern heißt Érica (16 Jahre). Für sie, wie für die anderen Glaubensgeschwister, die auf Inseln im Paraná-Tigre-Delta leben, einem der größten Süßwasserdeltas der Welt (so groß wie das Bundesland Sachsen), beginnt der Sonntagmorgen recht früh. Pünktlich müssen die Gemeindemitglieder auf den Bootsanlegestellen vor ihren Häusern stehen, wenn eines der beiden Boote der Neuapostolischen Kirche sie zum Gottesdienst abholt.

Einmal an Bord, beginnt eine lange Fahrt über einige der insgesamt 350 Flüsse und Flussarme der Region Delta wie den Tigre, den Luján und den Abra Vieja ...

Die Boote der Neuapostolischen Kirche in Argentinien tragen die Namen „Richard F“ und „Maranatha“.

Namensgeber für das etwa acht Meter lange Motorboot ist der frühere Stammapostel Richard Fehr. Im Kirchendienst ist das kleine, weiße Schiff mit kräftigem Außenbordmotor schon seit dem 17. August 2002. Sonntag für Sonntag schippern mit ihm bis zu 18 Gottesdienstteilnehmer zusammen zu ihrer Kirche.

Das zweite Boot, auf dem bis zu 55 Personen Platz finden, trägt den Namen „Maranatha“, übersetzt: „Unser Herr kommt“. In großen, schwarzen Buchstaben steht der Leitspruch von Stammapostel Fehr auf der Backbord- und Steuerbordseite.

Die Bootsführer sind Gemeindemitglieder, allen voran der Gemeindevorsteher, Priester Miguel D’Addario.

Mehr dazu unter „Porträt“ (wir stellen den Gemeindevorsteher vor) und unter „Meine Gemeinde und ich“ in: Unsere Familie Nr. 12 vom 20. Juni 2017